Bedürfnisse kreieren Ziele
Shownotes
Reinhart Gabriel ist seit über 35 Jahren im österreichischen Musikbusiness zu Hause und kennt viele Facetten dieser Branche. Ua. ist er seit über 3 Jahrzähnte für das Line Up einer Bühne bei Europas größtem OpenAir Festival, dem Donauinselfet, zuständig.
Selber stand in seiner Kriminalbeamten Zeit als Frontman der "Polizei Boyband" CITY COPS über 850 Mal auf der Bühne, war aber auch im Hintergrund für vieles Verantwortlich (Autor, Komponist, Produzent, Manager).
Dieses geballte Wissen gibt er in seinen Musikbusiness Seminaren weiter. Ein Teil des Seminares ist das Thema MINDSET, welches branchenunabhängig wichtig ist!
Des Weiteren hat er 2023 den Stammtisch für Kunstschaffende ins Leben gerufen, um Menschen miteinadner auf dem kürzesten Weg zu vernetzen.
Ein Mann der weiss wovon er spricht, weil er alle Stationen selber er- & durchlebt hat! Wenn es wer weiss, dann Reinhart Gabriel!
Hier geht es zu: Musikbusiness Seminar Stammtisch für Kunstschaffende Reinhart Gabriel
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00:00:00: dann stimmt irgendetwas nicht.
00:00:01: Also dann stimmt es entweder an den Bedürfnissen oder in der Zielsetzung nicht.
00:00:04: Also
00:00:04: das war jetzt kein Ziel von mir, die Bedürfnisse herauszufinden, um dann authentisch zu sein, weil ich bin grundsätzlich authentisch, aber ich bin dann noch authentischer geworden.
00:00:12: Und ganz oben ist so die Selbstverwirklichung und ganz unten ist dann sozusagen Atman, Sex, Schlaf und so.
00:00:27: Eine weitere Folge, dreizehn Minuten, kein Filter, kein Bullshit.
00:00:32: Hallöchen, liebe Hörer und Hörerinnen.
00:00:34: Und heute ist es wieder eine Folge mit einem Podcast-Gast.
00:00:38: Ich liebe diesen Zungenbrecher.
00:00:39: Und es ist niemand geringer als Mr.
00:00:42: Musik-Business Seminare und Initiator des Stammtisches für Kunstschaffende Reinhard Gabriel.
00:00:47: Herzlich willkommen.
00:00:47: Hallo, Servus.
00:00:48: Ich bin der nächste Podcast-Gast.
00:00:50: Ja.
00:00:50: Oh wow, für dich überhaupt kein Zungenbrecher.
00:00:53: Naja,
00:00:53: oft geübt.
00:00:54: Also, wie ich es schon erwähnt habe, du bist Mr.
00:00:58: Musikbusiness Seminar, da gibst du sehr viel von deinem musikalischen Wissen weiter.
00:01:03: Weniger vom musikalischen an sich, also nicht Noten, sondern Inhalte, die junge Musiker und Musikerinnen oder allgemein gar nicht jung oder alt sind, allgemein wissen sollten, um in dieser Branche durchstarten zu können.
00:01:16: Und du hast den stammtlichen Kunstschaffende ins Leben gerufen.
00:01:20: Warum hast du das getan?
00:01:22: Was von den beiden?
00:01:23: Sowohl jetzt auch.
00:01:24: Ich fange mal mit dem Stammtisch an.
00:01:26: Der Stammtisch für Kunstschaffende ist ein Resultat eines Besuches eines anderen Stammtisches, wo ich nach mehreren Stunden Aufenthalt bemerkt habe, dass es mir dort erstens langweilig wurde und zweitens ich dort keine neuen Bekanntschaften gemacht habe, weil einfach dort hundert Leute waren und ich bin mit den Menschen, die ich kannte, einfach beim Tisch gestanden.
00:01:46: Und bin etwas enttäuscht, nach Hause gefahren und haben gedacht, das macht so keinen Sinn, ein Netzwerk treffen, wenn ich die Leite nicht kenne.
00:01:52: Und nach wenigen Wochen überlegen, habe ich dann den Stammtisch für Kunstschaffende ins Leben gerufen und habe dort eine gravierende Veränderung zu bisherigen Stammtischen gemacht, in dem ich mir vorgenommen habe, alle Kunstschaffende, also alle Leite, die im Raum sind, einander vorzustellen.
00:02:11: Und das machen sie nicht selber, sondern das mache ich auf der Bühne.
00:02:14: und erwähne dann praktisch alle Leute namentlich und auch deren Funktionen.
00:02:19: Und somit können Sie innerhalb von kürzester Zeit die Leute ein Bild machen, wer es wäre und dann sofort aufeinander zugehen.
00:02:26: Und das System oder dieser Modus hat sofort Anklang gefunden.
00:02:31: Es ist ja meistens so, dieser Stammtisch ist immer an einem Montag, aber kein bestimmter Montag im Monat.
00:02:36: Du sagst dann immer vorher Bescheid, welches Datum.
00:02:39: Aber meistens ist es so, dass ich es noch rausbringe, dass Samstag, Sonntag davor.
00:02:44: dein Musikbusiness Seminar stattfindet.
00:02:47: Gerne dazu ein, zwei Worte, aber ich möchte eigentlich den Fokus legen auf einen Teil aus deinem Musikbusiness Seminar und zwar ist es der Bereich Mindset.
00:02:56: Möchtest du zuerst was zum Seminar an sich sagen oder sollen wir gleich ins Mindset gehen?
00:02:59: Nur ganz kurz, es mache ich deswegen am Wochenende vorher, weil es dann bei den in den Köpfen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen einfach noch so frisch ist, weil sie ja beim Musikbusiness Seminar lernen, wie heißen die Player, die in diesem Business wichtig sind und zu neun sind dann genau diese Personen beim Stammtisch und dann ist dieses Wissen einfach noch so abrufbereit.
00:03:18: Ja, das
00:03:19: macht
00:03:19: Sinn.
00:03:19: Absolut.
00:03:20: Ja, Mindset habe ich schon erwähnt.
00:03:22: Jetzt habe ich letztens mal gegoogelt, was die deutsche Übersetzung wäre.
00:03:27: Was war es denn nochmal?
00:03:28: Irgendwas mit...
00:03:29: Einstellung?
00:03:30: Nein, Gedankenweg oder sowas.
00:03:32: Ach so, ja.
00:03:34: Wahrscheinlich gibt es mehrere Übersetzungen.
00:03:35: Vermutlich.
00:03:36: Was ist es denn für dich?
00:03:37: Was ist für dich Mindset?
00:03:38: Die mentale Einstellung.
00:03:41: Also... Ja, die mentale Einstellung, das ist meine Interpretation oder Übersetzung.
00:03:46: Wenn ich jetzt ganz banal frage, wie mache ich das?
00:03:51: Ja, das kommt darauf an.
00:03:52: Also die mentale Einstellung zu etwas haben ist jetzt wahrscheinlich in dreizehn Minuten ganz kurz schwierig zu erklären.
00:04:00: Aber es geht um, ja, also in erster Linie um die Bedürfnisse und in zweiter Linie dann um die Zielsetzung.
00:04:07: und mit welcher Einstellung gehe ich den Weg.
00:04:11: Das heißt Bedürfnisse plus Ziele gleich meinst du?
00:04:15: Genau.
00:04:16: Okay, dann
00:04:17: lass
00:04:17: uns doch alle drei Sachen auseinander nehmen.
00:04:21: Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Bedürfnisse und Ziele?
00:04:27: Das Bedürfnis ist eine Grundhaltung.
00:04:29: Es gibt diese Maslauf-Bedürfnispyramide und die beginnt ganz oben mit den Individualbedürfnissen und geht ganz nach unten in die Breite in den Grundbedürfnissen.
00:04:40: Und ganz oben ist so die Selbstverwirklichung und ganz unten ist dann sozusagen atmen, sechs schlafen und so.
00:04:48: Die Bedürfnisse gestalten sehr das Leben.
00:04:54: Bei den Zielen ist es so, dass man sich die entweder selber stecken kann oder sehr oft diese Bedürfnisse die Ziele kreieren.
00:05:03: oder sozusagen manifestieren.
00:05:05: und die Problematik dabei ist, dass mein erster Linie mehr erkennen sollte, welche Bedürfnisse habe ich überhaupt?
00:05:12: und sind die Ziele, die ich anstrebe, überhaupt geeignet, um meine Bedürfnisse zu befriedigen oder zu nähern?
00:05:20: Kann man ja durch die Ziele, meinst du?
00:05:22: Genau.
00:05:23: Kann man das eigentlich auch umdrehen?
00:05:25: Also nicht die Bedürfnisse durch die Ziele zu erreichen, sondern die Ziele zu setzen, um die?
00:05:32: Eigentlich ist das gleiche, oder?
00:05:34: Du weißt,
00:05:36: was ich meine.
00:05:37: Vielleicht, also ungefähr.
00:05:38: Aber richtigerweise wäre es aus meiner Sicht zuerst, seine Bedürfnisse genau kennen zu lernen.
00:05:46: um dann danach die Ziele zu definieren.
00:05:48: Weil was macht das alles?
00:05:49: Und ich kann jetzt ein Beispiel von mir nennen, wenn ich jetzt das vor vielen, vielen Jahrzehnten, ich bin ja doch schon vorangeschritten, ein Alters, das Bedürfnis hatte oder das gefühlte Bedürfnis hatte, erreichend berühmt zu werden als Musiker und als Künstler.
00:06:03: Ja, wenn ich dann im Burnout bin... dann stimmt irgendwas nicht.
00:06:07: Also dann stimmt's entweder an den Bedürfnissen oder in der Zielsetzung.
00:06:10: Weil ich dachte, die Zielsetzung, in dem man halt dann auf hunderttausend Bühnen stehe, an gefühlsmässig drei Mal am Tag, dann wird das irgendwann mal neu eintreten.
00:06:17: Was hat nicht gepasst?
00:06:18: Das zieht oder das
00:06:19: Bedürfnis?
00:06:20: Oder beides?
00:06:20: Die ganze Aktion war sozusagen nicht geeignet, um die Bedürfnisse zu stillen.
00:06:25: Aber in dem Börnau, das ja viele Jahre gedauert hat, habe ich mir erkannt, dass das Bedürfnis überhaupt nicht reich und berühmt war, sondern das Bedürfnis... An der Seite selbst verwirklichen, aber darüber hinaus auch Autonomie, also komplette Selbstständigkeit, freie Entscheidung über alles zu haben.
00:06:42: Und ich dachte, das kann man mit Geld und Rom haben.
00:06:45: Ist nicht so?
00:06:46: Ja, es ist vielleicht so, dass man, wenn man viel Geld hat, glaubt man, ist unabhängig in Wirklichkeit, hat man die Sorge, dass man es verliert.
00:06:53: Und was hat man bitte von jedem Rom, wenn man nicht einmal in Ruhe nasen bohren kann?
00:06:58: Ja, stimmt.
00:06:59: Oder einkaufen gehen und jeder schaut ins Wagerl.
00:07:01: Also Unabhängigkeit war Autonomie, war eigentlich viel mehr dahinter des Grundbedürfnisses.
00:07:08: Das muss man sich vorstellen, die waren noch dazu dann glaube ich, sechsundzwanzig Jahre bei der Polizei.
00:07:12: Und jetzt muss man sich vorstellen, wie kann man sich dann als, wie kann man unabhängig bei so einer Institution sein?
00:07:17: Also da hat vieles nicht gestimmt.
00:07:19: Aber mit mehr Beschäftigung zu diesem Thema bin ich dann der Sache auf den Grund gekommen.
00:07:24: Wie hast du dich damit beschäftigt?
00:07:26: Mit viel Leid, mit viel Therapie, mit vielen Schmerzen bis der Weg klarer wurde.
00:07:32: Und deswegen ist es so schön, diese Mindsetseminare an kunstschaffende Künstler, Künstlerinnen, Musiker, Musikerinnen weiterzugeben oder das Wissen oder besser gesagt das Bewusstsein darüber weiterzugeben, weil ich den Eindruck habe, dass die Jungen aber auch erfahrenen Kunstschaffenden davon sehr profitieren können.
00:07:51: Das heißt, also ich war ja schon mal in diesem Seminar und habe auch diesen Mindset-Bereich erleben dürfen, was mir persönlich aufgefallen ist und korrigiert mich, wenn das anders ist.
00:08:01: Das meistens das Thema Ziele.
00:08:05: Sag ich mal so, übers Ziel hinausschießt, weil es aber nicht realistisch ist.
00:08:10: Meistens.
00:08:10: Warum sollten Ziele, die Mann-Frau sich setzt, realistisch sein?
00:08:15: und woher weiß ich, ob diese realistisch sind, schrägstrich, ob meine Bedürfnisse gedeckt
00:08:21: werden?
00:08:22: Ja, in dem du zum Beispiel oder jemand anderer zum Seminar kommst und wir das dort vielleicht ein Wochenende oder auch vielleicht nur ein paar Stunden auseinander.
00:08:30: Was meinst du, das Thema dauert in etwa vier Stunden und es macht schon eindeutig den Kopf auf und es macht eine Bewusstsein für diese Thematik.
00:08:38: Weil ich glaube, im Grunde ist es so, wenn Leute, oder Künstler, Künstlerinnen, aber auch Leute, die in anderen Berufen arbeiten, ihre Ziele nicht kennen, dann vergeiten sie es ja oft Zeit oder Machen irgendetwas.
00:08:54: Machen irgendwas, irgendwo, mit irgendwem.
00:08:57: Genau.
00:08:57: Genau.
00:08:58: Das führt ja nirgends
00:08:59: hin.
00:08:59: Und auch noch der bekanntesten Beispiel aus meinem Seminar ist, wenn ich zu einem Bäcker gehe, gehe hin und mache ganz klare Ansorge, ein Kipferl, ein Salzstangerl und ein Topfungolauschen in den Sackerl und dann gehe bei der Tür raus, zahle fertig.
00:09:10: Dann habe ich nichts als vorher, bevor du aus der Tür rausgehst.
00:09:12: Genau.
00:09:13: Aber Ziel erreicht.
00:09:15: Also damit habe ich mit einer ganz klaren Formulierung ganz eindeutig bekomme ich das, was ich möchte.
00:09:20: Und das Bedürfnis davor war wahrscheinlich Hunger.
00:09:22: Hunger.
00:09:23: Genau.
00:09:24: Und wenn ich das jetzt auf das Leben betrachte oder umwünze, dann ist es so, wenn man zum Beispiel jetzt eine Wohnung sucht, ist es ja so, dass ich Suchkriterien habe bei diversen Anbietern, wo drin entsteht, dann kann ich das einzig eingrenzen.
00:09:38: Zum Schluss, aha, siehe da, es kommt oft die richtige Wohnung heraus, wenn ich was leisten kann.
00:09:44: Und da geht es auch wieder zum Thema Realismus.
00:09:47: Um die Ziele zu definieren, gibt es verschiedene Methoden, also zum Beispiel dieses Smart-Methode, wo es ja darum geht, sie kurz, messbar, realistisch, attraktiv und zerminisiert zu gestalten oder auszusprechen, niederzuschreiben.
00:10:01: Die anderen machen das intuitiv, da gibt es verschiedene Zugänge, aber wichtig ist davor, und das ist mir persönlich so wichtig geworden, abzuchecken.
00:10:12: welche Bedürfnisse steuern diese Ziele?
00:10:16: Und dann auch noch darüber nachzudenken, sind es überhaupt meine eigenen Bedürfnisse?
00:10:20: Oder sind es die, die ich für meine Eltern lebe?
00:10:24: Und da gibt es berühmte Beispiele, ich möchte jetzt gar keine Namen nennen, aber wenn sechzigjährige Schauspieler oder prominente Personen einen Award auf der Bühne bekommen für einen großen Film oder Lebenswerke.
00:10:37: und diesen Wort in die Hand nehmen und in die Luft strecken und sagen, Papa, bist du jetzt endlich zufrieden?
00:10:43: Dann kann man dazusagen, dass der wahrscheinlich oder diese Person sechzig Jahre nicht das eigene Leben gelebt hat, sondern wahrscheinlich etwas für den Papa gemacht hat und dann danach halt seine Bedürfnisse kennenlernt.
00:10:57: Und deswegen ist es so wichtig, ich finde, dass manche Menschen, die halt auch fortgeschritten an Alters zu mir in das Seminar kommen, die sagen dann manchmal wortwörtlich, Oder hätte die vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahre kennen gelernt, dann wäre vielleicht das eine oder andere anders gelaufen?
00:11:13: Naja, vielleicht hören ja jetzt ein paar Menschen zu, die sich denken, ah, Mindset, Zielsetzung, was sind eigentlich meine Bedürfnisse?
00:11:21: Ja, das wäre interessant beim Rhein hat, genauer zu erfahren.
00:11:24: Ich finde ja so spannend, dass Mindset ein Teil deines Musikbusiness Seminars ist, dieses Mindset aber branchenunabhängig ist.
00:11:34: Weil Mindset ist in jedem Beruf und in jeder Lebenslage und als Privatperson ein wichtiges Thema.
00:11:41: Und ich mach's halt einfach lieber für Kunstschaffende, weil das halt so meine Blase ist, in der ich mich bewege.
00:11:49: Und daher kommen daher auch die meisten, in dem Fall hast du uns dann klienten.
00:11:54: Oder Besucherinnen, genau.
00:11:56: Ja, wenn ich ein Beispiel aus meinem Leben bringen darf, ich habe mich auch, zwanzig, viel mit mir selber auseinandergesetzt, unter anderem über meine Bedürfnisse, weil ... Das war wirklich ein Thema in deinem Seminar, wo ich mir gedacht habe, oh, erwischt.
00:12:11: Und bin dann draufgekommen, dass es einige Gründe gibt, warum ich auf der Bühne stehe, als Moderatoren.
00:12:20: Naja, es ist schon das Bedürfnis gesehen zu werden, anerkannt zu werden, wahrgenommen zu werden und wahrscheinlich noch einige andere.
00:12:31: Und diese haben mir aber diese Erkenntnis, gar nicht die Bedürfnisse an sich, sondern die Erkenntnis dazu davon, hat mir dann auch geholfen, authentisch auf der Bühne zu sein.
00:12:44: Also das war jetzt kein Ziel von mir, die Bedürfnisse herauszufinden, um dann authentisch zu sein, weil ich bin grundsätzlich authentischer, aber ich bin dann noch authentischer geworden.
00:12:52: Und das ist wahrscheinlich auch ein wichtiger Bereich in dem Mindset-Bedürfnis-Ziele-Thema.
00:12:59: Klar, und ich finde das super, wenn du diesen Weg gemacht hast, weil wenn jemand, in dem Fall auch du weißt, warum er dann auf der Bühne steht, dann kann es auch durchaus sein, dass es, wenn es Geltungssucht ist, dabei zu sein, anerkannt zu werden, gesehen zu werden, dann stehe ich dazu und lüge mir und den anderen nicht vor, ich muss die Welt retten und meine Gedanken sind so gut.
00:13:19: In Wahrheit ist übrigens, in der Kunst gibt es Die größten Kompensationsdinge.
00:13:26: Oh, da schon her.
00:13:27: Okay.
00:13:28: Dreizehn Minuten sind vorbei.
00:13:30: Bitte spricht
00:13:31: dein Satz noch fertig.
00:13:32: In der Kunst ist die Tätigkeit oft das größte Kompensationsgeschäft.
00:13:38: Wo bist denn du, Künstler?
00:13:39: Lebenskünstler.
00:13:41: Und in dem Fall Künstler meines Lebens.
00:13:45: Oh, sehr schöne Worte, weiße Worte zum Ende dieser Folge.
00:13:48: Das waren Sie schon die dreizehn Minuten.
00:13:50: Du siehst, so schnell geht es vorbei.
00:13:52: Ja, schade.
00:13:53: Schade, gell?
00:13:54: Dann lad ich dich einfach noch mal ein.
00:13:55: Okay.
00:13:56: Reinhard, vielen herzlichen Dank, dass du da warst.
00:13:57: Danke auch.
00:13:58: Bei dreizehn Minuten kein Filter, kein Budget.
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