Du bist, bevor du sprichst!
Shownotes
Präsenz entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Bewusstsein, Übung und Authentizität!
Rozalija Gregurek spricht in dieser Folge über Präsenz als Fähigkeit im Moment zu sein und auf andere Menschen eine starke, natürliche Ausstrahlung zu haben.
Ein zentraler Bestandteil von Präsenz ist die Körpersprache, die Stimme und auch die Atmung. Am Ende gibt Rozalija auch noch eine Übung mit, zur Selbstreflexion und persönlichen Entwicklung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Und wenn du etwas zum ersten Mal machst und dazu ja gesagt hast, dann möchte ich dir hiermit gratulieren.
00:00:05: Präsenz ist erlernbar!
00:00:07: Und jetzt habe ich gerade unbewusst etwas gemacht das sich euch auch als Tipp geben wollte.
00:00:37: ihr wo seid und dann kommt eine Person in den Raum.
00:00:41: Und diese betritt diesen Raum eigentlich nicht, sondern die erscheint.
00:00:47: Man sich denkt wow was hat diese Person für ein Leuchten?
00:00:50: Für einen Auftreten?
00:00:52: Was für eine Präsenz!
00:00:54: Und Präsens heißt eigentlich nichts anderes als im Hier-und Jetzt zu sein also Präsentsein.
00:01:03: Und ob das angeboren ist oder nicht, das finden wir jetzt gemeinsam raus.
00:01:07: Beziehungsweise erzähle ich euch das denn?
00:01:10: Nein!
00:01:11: Es muss nicht angeborent sein.
00:01:13: Präsenz ist erlernbar und diese Pränenz setzt sich in meiner Wahrnehmung und auch in meiner Tätigkeit als Coach im Bereich Präsens daraus zusammen dass Körpersprache sehr viel damit zu tun hat.
00:01:29: Und zur Körbersprache gehört nicht nur der Körper an sich, also ja, Körersprache ist Vieles!
00:01:36: Körsparsche ist auch was du anziehst.
00:01:40: Körporsprache is wie Du Dich pflegst aber Körpsprache wie wir sie alle kennen Das erste Empfinden von dieser Person oder auch von uns selbst.
00:01:52: Wenn wir uns im Spiegel anschauen, haben wir nach vorne hängende Schultern oder sind die Schultern gerade?
00:01:57: Haben wir einen unsichtbaren Faden am Scheitel der uns nach oben zieht?
00:02:01: Oder haben wir doch den... Die Nase etwas erhöht oder die Person, die eben diesen Raum betritt.
00:02:07: das alles spielt zusammen.
00:02:10: zum Thema Präsenz?
00:02:12: Oder was ist mit deinen Augen?
00:02:15: Man sagt ja, die Augen sind der Eingang zur Seele.
00:02:20: Und in meiner Wahrnehmung ist dem auch wirklich so, denn deine Augen sprechen bevor du den Mund aufmachst.
00:02:27: Aus den Augen des Gegenübers kann man so unfassbar viel ablesen und ich rede dabei nicht von der Augenfarbe.
00:02:35: Sind die matt?
00:02:36: sind die glänzend?
00:02:37: Freuen sie sich?
00:02:38: Sind die traurig?
00:02:41: von Tränen gefüllt und so weiter und sofort.
00:02:44: Augen können sehr, sehr viel über die Person verraten.
00:02:48: Über den Zustand der Person und auch beim Thema... Also zum Beispiel wenn jemand Mathe Augen hat dürfte das Thema ziemlich neutral oder auch langweilig sein.
00:03:03: Wenn eine Person aber über die Passion spricht damit ich sie in die richtige Reihenfolge bringen Wenn eine Person über ihre persönliche Passion spricht, dann werden diese Augen glänzten.
00:03:14: Achtet mal drauf!
00:03:16: Und genauso spannend ist auch die Stimme.
00:03:18: Wenn ich jetzt unfassbar schnell reden würde ... Ich kann das nicht mehr so schnell reden.
00:03:24: Aber wenn jemand unfassbarschnell spricht, werde ich dem überhaupt nicht mehr zuhören können weil ich komme überhaupt nicht nach was dieses Person sagt.
00:03:30: Das war selbst für mich jetzt unfastbar schnell aber wenn eine Person sehr bedacht spricht dann werde ich vermutlich dieser Person auch länger zuhören.
00:03:42: Und jetzt habe ich gerade unbewusst etwas gemacht, das sich euch als Tipp geben wollte.
00:03:47: Nehmt Pausen absichtlich als Werkzeug um Spannung zu erzeugen!
00:03:53: Also so wie ich jetzt gerade gesagt habe und wenn ich das Ganze ruhig und bedacht mache... Diese Pausens habe ich jetzt unabsichtlich gemacht aber Dieses Werkzeug könnt ihr natürlich auch absichtlich nutzen, um etwas Spannung zu generieren.
00:04:10: Ein ganz diverkt Moderationskollege von mir hat das auch mal gemacht gleich am Anfang!
00:04:15: Die Moderation also die Veranstaltung beginnt und es heißt hier ist euer Moderator XY und XY geht auf die Bühne und sagt einfach mal nichts!
00:04:28: Ich finde das großartig, weil es ist super ungewohnt.
00:04:31: Außergewöhnlich und einfach mal warten bis die Leute auch ruhig sind.
00:04:37: oder auch Julian Le Plait der hat das genauso gemacht.
00:04:42: er hat bei einem Konzert ich glaube es war in einem Einkaufscenter gab's einen Stromausfall und der hat einfach gewartet bis die leute nicht mehr gesprochen haben.
00:04:54: zuerst waren alle unruhig wie kleine Armeisen gewartet, bis die Leute nichts mehr gesagt haben.
00:05:01: Der Strom war dann auch wieder da und hat trotzdem noch gewartet und irgendwann hatte er gesagt danke für ihre Aufmerksamkeit.
00:05:11: also mit dieser Pause kann man sehr viel machen und was auch zu erweiterten Körpersprache weil es einfach dazu gehört in meiner Wahrnehmung zur Stimme worauf man auch achten sollte ist die Atmung wenn ihr Ich sage gerne nach oben oder nach unten atmen.
00:05:30: Nach oben heißt in den Brustkorb atmen, kennt ihr den Ausdruck?
00:05:34: Es raubt mir den Atem oder es schnürt mir die Kehle zu.
00:05:39: das passiert auch wenn man oben atmet.
00:05:42: also wenn ich weiß gar nicht ob man das raus hört.
00:05:45: zeigen könnte ich sagen wo man's hört.
00:05:48: ich atme mal oben ein Und dadurch habe ich überhaupt keine Luft mehr zu atmen, weil ich oben eingeatmet habe und oben auch spreche.
00:05:57: Ich rede nicht von der Lunge sondern ich rede vom Bauch.
00:06:00: Ja man kann in den Bauch atmen!
00:06:03: Und das würde ungefähr so klingen?
00:06:06: Ich weiß jetzt gar nicht ob man da einen Unterschied gehört hat – ich vermute schon, denn ich zeige solche Übungen lieber als dass ich sie hörbar mache aber auch für mich eine neue Herausforderung bzw ein neues Erlebnis.
00:06:19: Also atmet nicht in den Brustkorb, das schnürt euch wörtlich die Luft ab.
00:06:24: Sondern atmet in den Bauch langsam gelassen und ruhig.
00:06:30: Und was mir auch noch wichtig ist euch mitzugeben ist wenn ihr redet dann bitte meint auch das was ihr sagt.
00:06:38: also sagt nicht etwas dass es wenn ich nochmal zum Körper zur Körpersprache zurückkommen darf Das ist sowas wie Wenn jemand sagt ja wir werden alles dafür tun damit irgendetwas besser wird Und zeitgleich geht der Kopf von links nach rechts und deutet Nein.
00:06:54: Wie kann man jemanden so etwas glauben?
00:06:57: Der Körper sagt Nein, die Sprache sagt Ja!
00:07:01: Also bitte wie mir das früher in der Musical-Schule immer gesagt wurde sing what you mean and meanwhatyousing.
00:07:10: kann man das natürlich auch auf die Sprachen ummünzen und sagen say What You Mean And MeanWhatYouSay.
00:07:17: Damit punktet ihr natürlich auf jeden Fall.
00:07:20: auch jeder Teil deines Körpers verrät, nämlich ob du das meinst was du sagst oder auch nicht.
00:07:29: Ja, das nächste was ich ansprechen wollte... Ich habe mir ein paar Notizen gemacht.
00:07:34: bin ich ganz ehrlich weil ich euch so vieles mitgeben möchte!
00:07:40: Das Typische, wie gehe ich mit Nervosität um?
00:07:43: Nervosität ist gut.
00:07:44: Nervousität darf sein!
00:07:47: Denn Nervosity bedeutet es bedeutet dir etwas.
00:07:51: Nichts anderes sagt Nervusität.
00:07:53: Nervosität kann auch kommen wenn du etwas zum ersten Mal machst.
00:07:56: und wenn Du etwas zum Ersten mal machst und dazu ja gesagt hast dann möchte Ich Dir hiermit gratulieren denn Es gibt nichts Schlimmeres als Gleiche Dinge zu machen und ein anderes Resultat zu erwarten.
00:08:10: Das kann nicht funktionieren!
00:08:12: Und wenn du etwas zum ersten Mal machst, dann wirst Du über Dich hinauswachsen und wirst potenziell auch herausfinden ob das etwas für dich ist oder auch nicht.
00:08:22: Beides ist gut so.
00:08:23: Ist es nichts für Dich?
00:08:24: Weißt Du, dass wirst du weiter nicht mehr machen?
00:08:27: Ist es was für DICH?
00:08:28: Und Du hast sich noch nicht ganz wohlgefühlt denn wirstes perfektionisieren.
00:08:34: War das jetzt
00:08:34: Deutsch?!
00:08:35: Perfekt.
00:08:36: Ich werde es nachher mal nachschlagen, aber ihr wisst genau was ich meine.
00:08:39: und Übung macht den Meister.
00:08:44: also es gibt ja so viele schlaue Sprüche auf dieser Welt, aber dieser stimmt tatsächlich denn auch Kinder lernen laufen nicht beim ersten Schritt sondern sie versuchen ein paar Schritte zu gehen fallen stehen wieder auf probieren's wider scheitern stehen wiederauf Wiederholen und wiederholen.
00:09:04: Übungen beziehungsweise üben ist nichts anderes als wiederholend, daher stimmt der Spruch Übung macht den Meister und ich empfehle euch wenn ihr in etwas besser werden möchtet dann übt und holt euch Unterstützung dort wo ihr selber nicht mehr weiter kommt.
00:09:24: denn ja Der nächste schlaue Spruch.
00:09:28: Achtung!
00:09:29: Kein Meister ist vom Himmel gefallen und genau so ist es auch.
00:09:34: Ich habe schon gesagt, ich finde es toll wenn ihr etwas zum ersten Mal macht und falls es schon lange hier ist das ihr etwas beim ersten mal gemacht habt dann würde ich euch empfehlen jetzt mal aufzuschreiben was das denn alles sein könnte.
00:09:49: Denn es geht nicht darum, fehlerfrei zu sein sondern authentisch und Angst, Nervosität, Herausforderung – das gehört alles auch dazu!
00:10:01: Und ein ganz lieber Freund von mir aus München.
00:10:04: Sven an dieser Stelle, schöne Grüße nach Bayern.
00:10:07: der hat mal zu mir gesagt dass er's nicht verstehen kann wenn Menschen nervös sind auf der Bühne oder dieses typische, wenn eine Kamera angeht.
00:10:18: Ist euch das schon mal aufgefallen?
00:10:19: Dass Menschen mit Menschen reden anders drauf sind als wenn sie vor einer Kamera sprechen?
00:10:28: und jetzt kommt der Satz vom Sven.
00:10:30: Sven Gold sagte zu mir Jeder steht täglich vor der Kamera und zwar vor den Augen des Gegenübers.
00:10:42: Und das lass ich jetzt absichtlich mal mit einer Pause stehen, denn dieser Satz hat so viel wahres in sich.
00:10:50: Wir stehen täglich vor einer Kamera und zwar vor den Augen des Gegenübers.
00:10:58: Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen und zacken.
00:11:01: Gegen Ende dieser Folge möchte ich euch eine Übung mitgeben.
00:11:05: Ich nenne diese Übung... Ach Gottchen, heute kann ich echt nicht mal reden!
00:11:10: Das war eine lange Woche.
00:11:13: Eine Übung möchte ich Euch mitgeben?
00:11:14: Ich nenn sie die Spiegelübung und die besteht aus drei Teilen.
00:11:21: Solltest du diese Übung mitmachen wollen, gratuliere ich dir.
00:11:24: Wenn nicht ist auch vollkommen okay.
00:11:27: Setze dich vor einen Spiegel so dass du dir selber in die Augen schauen kannst.
00:11:33: Manchmal ist es bei meinen Coaches so das sie hier schon irritiert sind weil sich selber noch nie in den Augen geschaut haben im Spiegl sondern eher geschaut habe.
00:11:41: was hab ich an?
00:11:42: wie steht mir das Ganze?
00:11:44: Nein setzt euch oder stellt euch vor den Spiegeln und schaut euch selber in den In die Augen.
00:11:52: Die erste Aufgabe lautet, beschreibe laut ausgesprochen wen siehst du?
00:12:01: Schaut euch selber in die Augen und erzählt laut wen ihr seht.
00:12:08: Wenn ihr das Gefühl habt dass ihr das abgeschlossen habt dann kommt der zweite Teil dieser Übung.
00:12:14: Ihr schaut euch weiter an im Spiegel bzw eure Augen im Spiegelpild Und sagt auch da wieder laut Wen würdest du gerne sehen?
00:12:26: Also erste Übung, wen siehst Du.
00:12:30: Zweite Übung beziehungsweise zweiter Teil dieser Übung.
00:12:33: Wen würdest du gerne sehn?
00:12:36: und jetzt kommt noch der letzte und manchmal schmerzhafteste Teil gleiches Prozedere.
00:12:44: Du schaust dir in die Augen im Spiegel und sagst aber dieses mal laut was musst du tun um diese Person im Spiegel zu sehen, die du gerne wärst.
00:12:58: Das wollte ich euch mit dieser Folge mitgeben Denn nur dann wenn ihr wisst wer ihr seid und wer ihr sein wollt wird das Universum euch das geben was ihr euch vorgenommen habt.
00:13:14: Und mit dieser Übung Die habe ich schon oft mit meinen Coaches gemacht und jedes Mal kam irgendetwas Neues dabei raus.
00:13:21: Und wie ... Oh, da sind die dreizehn Minuten schon wieder oben.
00:13:25: so schnell kann es gehen!
00:13:26: Was wollte ich sagen?
00:13:27: Geht doch mal mit meinen Coaches gemacht und was dabei rauskommt um mit welcher Haltung sie danach aus der Stunde rausgehen.
00:13:36: das ist unfassbar und das ist für mich immer das schönste Erlebnis wenn jemand geknickt zu meinem Coaching kommt und dann mit erhobenen Hauptes rausgeht, dass das Schönste was es überhaupt gibt.
00:13:50: Und genau das wünsche ich euch auch, dass ihr mit erhobenden Hauptes durch euer Leben gebt!
00:13:55: Wenn euch diese Folge irgendwie unterstützt hat, dann hat mich das natürlich auch sehr gefreut und in diesem Sinne wünsche Ich euch einen schönen Tag und wir hören uns wieder bei der nächsten Folge von dreizehn Minuten.
00:14:06: kein Filter, kein Bullshit und tschüss.
Neuer Kommentar