Du hast Dich praktisch nackt gemacht

Shownotes

Der charismatische Sänger MARTEN spricht offen und ehrlich über das Thema Depressionen, welches ihn bereits seit Jahren begleitet. Wie er das erkannt hat, was das am Land mit einem macht und welche Möglichkeiten an Hilfe es in solchen Situationen gibt - darüber spricht er mit Rozalija in dieser Folge!

Marten auf Instagram: https://www.instagram.com/marten.musik/ Marten Website: https://www.martenmusik.at/

Solltet ihr unter Depressionen, Verstimmungen oder Themen leiden, die ihr euch nicht erklären könnt, holt euch bitte Hilfe und redet darüber!

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00:00:00: Und durch die vielen Lichter sieht man ja auch, ich bin nicht allein.

00:00:02: Ich bin nicht allein.

00:00:03: Das Schlimmste, was man machen kann oder das Anstrengendste für ein Server ist, ist, dass man es für sich behält.

00:00:07: Du hast

00:00:07: dich praktisch nackt gemacht.

00:00:23: Ja, die dreizehn Minuten haben schon gestartet, aber diesmal bin ich nicht alleine.

00:00:26: Nein, ich habe Martin bei mir.

00:00:28: Hallo Martin, grüß dich.

00:00:29: Hallo.

00:00:30: Wohin du schon?

00:00:30: Guten Tag.

00:00:31: Ja, guten Tag, guten Tag.

00:00:32: Ich freue mich.

00:00:33: Du bist mein allererster Podcast-Gast.

00:00:36: Kannst du es auch raussprechen?

00:00:37: Podcast-Gast.

00:00:37: Das ist eine Zungebrecher.

00:00:40: Podcast-Gast so.

00:00:41: Ja,

00:00:42: genau.

00:00:42: Siehst du?

00:00:42: Ich habe eine große Ehre.

00:00:43: Erster Gast.

00:00:44: Cool.

00:00:45: Dankeschön.

00:00:46: Du bist ja ein unfassbar genialer Musiker, Singersongwriter.

00:00:51: Künstler, Darsteller, wenn ich sagen darf.

00:00:55: Ich habe dich ja schon mehrfach live gesehen.

00:00:58: Aber darum soll es heute nicht gehen bzw.

00:01:01: nicht ausschließlich, sondern beim letzten Konzert und wir haben ja im Vorgespräch gesprochen, ich darf es erwähnen.

00:01:07: Du hast eine super coole Szene in deinem eigenen Konzert eingebaut, wo du dich dann auch in dieser Szene, über die du gleich bitte selber sprichst, offenbarst, dass du Depressionen hast.

00:01:20: Genau, also ich habe im Vorfeld einfach generell viel darüber nachgedacht, für was ich stehen wollen würde, wenn ich mal auf der Bühne bin und vor vielen Menschen sprechen kann.

00:01:32: und um diesen Spot kurz zu erklären, also ich habe mir halt überlegt, wie kann ich dem Thema, das ja doch sehr schwer ist und wo ich sage, findet ihr vielleicht im Alltag jetzt auch nicht immer Platz, wie kann ich dem eine Bühne bieten, die halt... auch dem Ganzen gerecht wird.

00:01:49: Also nur eine kurze Ansprache vor einem Song, so dreißig Sekunden, da geht es um mentaler Gesundheit und ist wichtig.

00:01:55: Habe ich mir irgendwie gedacht, das kattet es nicht ganz.

00:01:59: Und ich habe dann im Vorfeld im Filter und nachdacht und was könnte ich machen?

00:02:03: und dann habe ich irgendwie diese Idee geboren, was es ist, wenn ich mir wirklich ins Publikum stell und so mutig bin und einfach mehr tatsächlich zwischen zwei Songs.

00:02:15: Echt so mehrere Minuten rausnehmen, um das wirklich zu besprechen, das Thema.

00:02:19: Ja, du besprichst es aber auch eine ganz besondere

00:02:21: Art und Weise.

00:02:22: Und zwar

00:02:22: sagst du allen, sie sollen ihr Handy rausholen und die Taschenlampen einschalten.

00:02:25: Normalerweise heißt es, und jetzt schwenken wir das Handy von links nach rechts, ist aber bei dir nicht der Fall, sondern die Taschenlampen ist an, das Handy richtet sich nach unten und du bittest dein gesamtes Publikum dir zu vertrauen und die Augen zu schließen, um dann was zu machen.

00:02:41: Dann liest dich Sachen auf, die teilweise mich, aber teilweise einfach ganz viele Menschen betreffen und der Q ist.

00:02:47: sozusagen Die Menschen sind bei sich, die Augen sind geschlossen.

00:02:50: Wenn sie was hören, das auf sie zutrifft, dann sollen sie das Licht heben und oben lassen.

00:02:55: Und der Trick dabei ist, sie ließt dann ein paar Dinge auf verschiedene und nach fünf, sechs Sachen bittet die Leute darum, die Augen zu öffnen.

00:03:04: Und dann schauen sie sich um und sehen natürlich, achtzig Prozent aller Menschen haben wir das Licht oben.

00:03:09: Und was sozusagen der Schmäh dran ist, ist, dass man gar nicht genau weiß, warum jetzt jede Einzelperson das Licht oben hat.

00:03:15: Aber dass jetzt ganz viele Menschen von irgendeiner Sache betroffen sind.

00:03:19: Was sind das so für Sachen, die du aufzählst zum Beispiel?

00:03:22: Also, um es auch auf mich zu mündsen, also ihr zum Beispiel erwähnt, wenn man schon mal die Situation gehabt hat, dass man nicht aufstehen hat können in der Frühweile, um so Sinnlosigkeit oder Antriebslosigkeit plagt, das war für mich zum Beispiel ein Thema, hat auch ganz viele Leute über den Konzert schon mal irgendwann erwischt, hat man gesehen, dass man sich schon mal alleine gefühlt hat und missverstanden.

00:03:45: dass wir schon mal wegen Ängsten am Leben nicht teilnehmen können, dass wir vielleicht irgendwie im Spiegel geschadet und nicht annehmen können, was man da zieht, solche Sachen.

00:03:56: Und was die Auflösung von dem Ganzen dann ist, ist, dass ich halt versuche, den Menschen klar zu machen.

00:04:01: Erstens betrifft das ganz, ganz viele Menschen.

00:04:04: Zweitens ist es vollkommen normal.

00:04:06: Und was der Trick dahinter dem Ganzen ist, ist ja, solange wir nicht miteinander reden, wissen wir nicht, was es ist, was uns bedrückt.

00:04:13: Weil man schaut sich dann in den Raum um, man sieht dann hoffentlich, dass man weiß, ganz viele Menschen da drin haben Themen, aber so lange man sozusagen denn jetzt nicht aktiv.

00:04:23: und mit den Leuten redet, weiß man nicht, was es ist und so wird es auch nicht leichter werden.

00:04:26: Und

00:04:27: durch die vielen Lichter sieht man ja auch, ich bin nicht allein.

00:04:29: Ich bin nicht allein, das ist das Wichtigste.

00:04:31: Und das Schöne ist auch, dass ich heute nicht alleine bin im Podcast und du dich so öffnest und ehrlich bist, dass du auch über deine persönlichen Themen sprichst.

00:04:40: Du hast nämlich da auch bei einmal Lichtheben gesagt, wenn du auch an Depressionen leidest, wie ich.

00:04:47: Und das war org.

00:04:49: Ja.

00:04:49: Das war heftig, wie du das gesagt hast, wo ich mir gedacht habe, bist du deppert, der öffnet sich jetzt gerade.

00:04:54: Du hast dich praktisch nackt gemacht.

00:04:57: Hast dich nackt gemacht.

00:04:58: Wie ehrlich kann ein Künstler sein?

00:05:00: Und ich möchte dir dafür danken, weil das machen wenige, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

00:05:05: Aber zum Thema Depression.

00:05:07: Es ist ja auch so, dass du Herr Doktor bist und vielleicht hast du dadurch auch die Möglichkeit anders mit dieser Krankheit, ist es eine Krankheit, umzugehen.

00:05:17: Ja.

00:05:18: Definitiv.

00:05:18: Also, ich bin ja im Land aufgewachsen.

00:05:20: Das heißt, es war jetzt absolut nicht mein ganzes Leben lang normal über psychische Krankheiten zu sprechen.

00:05:25: Es war eigentlich ein Tabuthema.

00:05:27: Und habe auch bei mir selber erst eine Art Selbstdiagnose durchgeführt auf dem Zeitpunkt, wo ich im Studium war.

00:05:34: Wenn ich jetzt zurückschau, dann merke ich, ich habe eigentlich sicher schon vor fünfzehn Jahren die ersten depressiven Episoden gehabt in meinem Leben.

00:05:41: Hab's aber damals nicht als das Wort genommen und hab auch keine Form von Therapie gehabt oder irgendwelche Behandlungen gehabt oder so.

00:05:46: Das ist halt dann einfach so, dem geht's halt einmal nicht gut, der ist halt zurück, der ist halt so oder so, das ist halt so irgendwie so ein Scheiß.

00:05:52: Klassiker.

00:05:52: Ja.

00:05:53: Man redet nicht drüber und man hat auch bestimmt keinen Namen dafür, weil sobald's gelebelt ist, ist der dann, bis man mit dem Fuß irgendwie in der Irre und da haben die Leute immer Angst da verkauft.

00:06:03: Wie in Studium kann man werden, habe ich eben so viel Kontakt mit dem Kopf.

00:06:07: Also sowohl eben von der wissenschaftlichen Seite her, dass man sagt, wir lernen einfach die Krankheiten, wir lernen, wie entstehen sie, wie werden sie beeinflusst, wie kann man es behandeln.

00:06:17: Also auch dann tatsächlich mit Betroffenen, dass das einfach für mich was komplett normales geworden ist.

00:06:22: Und es war wirklich so, dass ich in diesen Vorlesungen gesessen bin und dann irgendwann kommt natürlich Thema Depression.

00:06:28: Und dann denke ich mir so, okay.

00:06:30: Irgendwie sind diese Diagnose-Kriterien ein bisschen zu ähnlich zu meinem eigenen Empfinden.

00:06:35: Und das war dann der Zeitpunkt, wo ich das erste Mal zu einem Psychiatrin gegangen bin und dann halt einfach das ein bisschen besprochen habe und dann tatsächlich draufgekommen bin, okay, ich hab Depressionen.

00:06:44: Manchmal ist es stärker, manchmal leichter.

00:06:47: Und dann echter Behandlung erst angefangen habe mit der Zwanzig.

00:06:52: Du

00:06:52: sprichst von mal stärker, mal schwächer und von Behandlungen.

00:06:57: In welcher Form äußert sich das bei dir?

00:07:00: Und welche Therapien machst du

00:07:03: da?

00:07:04: Es ist vorgut, dass du das ansprichst.

00:07:06: Es gibt ja nicht die Depression.

00:07:08: Das schaut bei allen Menschen ein bisschen anders aus.

00:07:10: Und bei mir äußert sie sich durch Antrittlosigkeit Interessensverlust.

00:07:15: Einschaftsstörungen habe ich ganz stark gekauft.

00:07:18: Ich habe mich isoliert.

00:07:19: Also ich habe immer weniger im Leben teilgenommen.

00:07:24: Im ganzen Extremen war es eben dann so, dass ich teilweise einfach nicht mehr aufkomme.

00:07:27: Also ich habe so einen Kampf geführt, mit mir selbst überhaupt noch aufzustehen.

00:07:31: Das waren wirklich so die stärkeren Episoden.

00:07:33: Und dann, und das ist natürlich, da wird es dann richtig gefährlich, hat man dann manchmal dann schon so anfängliche Gedanken, so der Übertrüssigkeit vom Leben.

00:07:41: Es ist bei mir Gott sei Dank niemals in wirklich... diese extreme Suizidgedanken aktiv, so was es so weit ist bei mir nie gewesen.

00:07:48: Aber das ist das, wo es uns hinführt.

00:07:50: Und so hat sich das bei mir geäußert.

00:07:51: Kann aber natürlich sehr ganz unterschiedlich äußern bei anderen Menschen.

00:07:54: Das ist eben darum immer wichtig.

00:07:56: Ich habe mich auch nicht selber diagnostiziert, sondern ich habe noch gemerkt, es gibt Anzeichen und ich gehe einmal wohin und las mir mir abchecken, so wie man sagt, da käme Knie dort irgendwie, vielleicht schau ich mir mal

00:08:04: hin.

00:08:04: Aber Knie redet man aber eher,

00:08:05: also über die Psyche.

00:08:06: Ja, was für mich eigentlich irgendwie ganz lustig ist, weil ich habe das Gefühl gehabt, Ich muss dann irgendwie zuerst irgendwie beweisen, dass es so ist, vor allem wenn ich jetzt nicht zu einem Experten gehe.

00:08:16: Das wäre so als Städter vor, du musst das irgendwie nicht umvergehen und du hast da dein Schimbau gebrochen und musst zuerst dem Orts erklären, warum du jetzt ein Gips brauchst.

00:08:23: Du musst nicht überzeugend erfahren, das ist lächerlich.

00:08:26: Aber vielfach werden psychische Krankheiten so behandelt, das wäre das so eine Mentalitätssache, so eine Einstellungsgeschichte.

00:08:32: Und wenn man jetzt nur die Einstellung ändern würde, dann wäre es wieder besser.

00:08:37: Das ist auch das, was mir am meisten ärgert im Umgang damit.

00:08:40: Dass ich das Gefühl hab, das wird dann so gleichgesetzt mit Stimmung.

00:08:46: Weißt du?

00:08:46: Ich sag quasi, ja, bis heute bist du ein bisschen traurig, wenn es ein bisschen ... Denken wir mal an was Positives.

00:08:52: Machen wir das, machen wir das.

00:08:54: So funktioniert.

00:08:54: Lächelt doch mal.

00:08:55: Ja, ja, lächelt doch mal.

00:08:56: Und das ist das, was mich so ärgert, weil das ist vor allem das Ganze so extrem.

00:09:01: Und mit dem müssen wir halt null kaufen.

00:09:02: sogar im Gegenteil, man fühlt sich dann nur, da fühlt man sich richtig dumm.

00:09:06: Weil dann wird so, das wird so verantworten, das wird so dargestellt, es wäre das so, ja, wenn du das machst, dann wird es eh passen.

00:09:11: Und du schaffst das halt nicht.

00:09:12: Ja, aber so lange, leider ist es nicht so einfach.

00:09:15: Schön wäre es, wenn es so einfach wäre.

00:09:17: Aber du bist jetzt gerade für mich ein Paradebeispiel, dass Depression kein Alter kennt.

00:09:21: Nein, absolut nicht, absolut nicht.

00:09:22: Das fängt, kann ich in der Kindheit schon beginnen.

00:09:27: fangen erst irgendwann im Erwachsenen der Alter damit an.

00:09:30: Und die Zäulen variieren natürlich, aber man sagt, dass jeder fünfte mindestens einmal in seinem Leben von einer Depression betroffen ist.

00:09:37: Das heißt, eigentlich, wenn man sagt, wir zwar kennen sicher, also ich bin ja schon mal einer von diesen fünf, aber jeder von uns kennt Menschen.

00:09:44: Und ich hab auch in meiner Laufbahn, und erst seit ich halt aktiv darüber rede, auch gemerkt, dass ich Leute kennengelernt hab, die haben das nicht gewusst.

00:09:53: zu einem Zeitpunkt, wo ich sie kennengelernt hab, dann hab ich offen darüber gesprochen, dann haben sie gemerkt, Das kommt einer bekannt vor.

00:09:59: Und dann haben sie in der Zeit angefangen, tatsächlich zum Psychiater zu gehen und auch Therapien zu machen.

00:10:04: Und dann ist besser geworden.

00:10:05: Wenn ich jetzt kein Arzt bin oder Arzt in Ausbildung und solche Verstimmungen habe, was soll ich machen, wo soll ich hin?

00:10:15: Also das Wichtigste und das ist auch das, was ich bei diesem Spotzeug im Publikum ist, einfach mal mit anderen darüber reden.

00:10:20: Das Schlimmste, was man machen kann oder das Anstrengendste für uns selber ist, ist, dass man es für sich behalt.

00:10:25: Versucht es mir dann selber auszumachen, weil das funktioniert in den selten Fällen.

00:10:28: Es ist eben...

00:10:29: Was ist, wenn man glaubt, das ist peinlich?

00:10:32: Oder die werden mich nicht verstehen?

00:10:34: Das ist eben das Thema.

00:10:35: Oder

00:10:35: ich bin nicht normal oder keine Ahnung.

00:10:37: Wenn man die Fehler bei sich sucht, außer einfach mal drüber zu reden.

00:10:40: Ja,

00:10:40: das ist eben das.

00:10:41: Also am Anfang fühlt sich das ja auch nicht gut an, sie zu öffnen.

00:10:43: Das ist ja auch ein bisschen eine Überwindungssache.

00:10:45: Und man muss auch aufpassen, wenn man sich öffnet.

00:10:47: Also nicht jeder x-beliebigen Person.

00:10:50: Aber

00:10:50: wie weiß ich, welche die richtige ist?

00:10:52: Es sollte dann schon aufgeschlossene Personen sein.

00:10:54: Also, zum Beispiel, wenn du sagst, deine Eltern ist vielleicht nicht die beste Anlaufstelle gerade für das, weil die sind aus einer Zeit, wo das vielleicht für denen auch eher ein schwieriges Thema ist.

00:11:05: Aber mit deinen gleichaltrigen Freunden, wo das was, die sind aufgeschlossen, einmal grundsätzlich darüber zu reden, einfach nur einmal rauszufinden, geht's denen auch manchmal so.

00:11:13: Und wenn du merkst, die Kindern, das gar nicht nachvollziehen, oder die Kinder, das zwar nachvollziehen, aber absolut nicht in dieser Intensität, dann ist schon mal der erste Schritt gemacht.

00:11:21: die Leute in deinem Leben hören sich das dann an und entweder sie haben schon mal Erfahrungen gemacht oder kennen jemanden, der das schon mal gemacht hat oder sie können da sagen, hey, was tut das Herz für mich noch was an?

00:11:30: Das ist viel mehr als das, was ich normalerweise habe.

00:11:34: Ich glaube, das sollte das mal über hingehen.

00:11:35: Wenn man es versucht, mit sich selber auszumachen, dann muss man alle Antworten selber haben und das hat man ja meistens nicht.

00:11:41: Und sowieso würde ich empfehlen, wenn man, wenn es auch nicht gut geht, längere Zeit, es gibt ja so leichte, selbstdiagnose Tools auch, einmal das machen.

00:11:50: Und wenn man sagt, da verzweist er drei Selbsttests, das springt auf einen an, dann wirklich wohin gehen.

00:11:57: Aber was meinst du mit nicht gut?

00:11:59: Nicht gut wäre, ja, das ist wieder verantwortlich gesagt, genau.

00:12:03: Nein, wenn sie wirklich so Symptome über die Kritisagnose der Kriterien sind, ja, über längere Zeitraum immer.

00:12:08: Man kann ja mal einen schlechten Tag haben.

00:12:09: Das hat ja jeder, das ist voll normal.

00:12:11: Aber wenn du sagst, du hast über zwei Wochen hinweg gewisse Sachen, zum Beispiel du kannst nicht mehr schlafen.

00:12:18: Du hast auf einmal keinen Spaß mehr an den Dingen, die dir sonst Spaß gemacht haben.

00:12:22: Du musst dir überwinden, auf einmal zum Sport zu gehen, wo das immer der Leidenschaft war.

00:12:26: oder du wüsst nicht mehr malen oder nicht mehr Musik machen oder in deinen Fällen im Hütte.

00:12:31: Wir sind ja nicht an den Hutzimmer übrigens, das ist wunderschön hier.

00:12:35: Dann, auf einmal, wenn du merkst, über mehrere Wochen es ist was anderes.

00:12:39: Nicht einfach nur so eine leichte Verstimmung, sondern es hat sich wirklich was verändert.

00:12:42: Die Worte nimmst du anders vor, so ist es ja ein bisschen.

00:12:47: zuhause sich aus, einfach mal zum Schauen, entweder wirklich gleich zu einem Experten zum gehen.

00:12:51: Es gibt ja Ambulanzen, wo man hingehen kann.

00:12:54: Oder man geht einmal und schaut Diagnosekriterien, es gibt so Selbsttests, die man auch machen kann.

00:12:59: Im

00:13:00: Internet kann.

00:13:01: Nicht, dass man sich dann selbst diagnostiziert, aber es ist halt so, wenn man sagt, okay, ich habe jetzt drei solche Tests gemacht und alle sagen mal, sie soll dann zu einem wohin gehen, dann macht man das vielleicht auch.

00:13:11: Und das Beste ist, wenn man dann Bluten ist und die sagen, na eigentlich, des und des und des, ja das trifft zu, aber sie haben auch zum Beispiel jetzt gerade, uuuh,

00:13:20: ja.

00:13:20: Ja, schau, das waren schon die dreizehn Minuten, aber red ruhig den Satz noch fertig.

00:13:24: Ja, und das kann ja dann zum Beispiel auch sein, dass man gerade einfach einen Schicksalsschlag gehabt hat.

00:13:29: Ja.

00:13:29: Und nur deswegen heißt das ja nicht, dass man automatisch depressiv ist, sondern vielleicht hat man einfach gerade eine turbulente Phase.

00:13:35: Ja.

00:13:36: Und dann kann man aber auch, es gibt immer eine Lösung in irgendeiner Form und das ist halt, deswegen geht man zu diesen Stellen, weil man die halt weiterleiten können.

00:13:43: Das ist eigentlich das Ganze.

00:13:44: Ja, absolut.

00:13:46: Unsere dreizehn Minuten sind schon vorbei.

00:13:47: Ich glaube, wir müssen uns noch mal treffen, weil das wirklich ein sehr wichtiges und intensives Thema ist für die Hörer und Hörerinnen.

00:13:56: Lasst euer Licht leuchten.

00:13:58: Lasst euer Licht leuchten

00:14:00: und

00:14:01: hebt es hoch und redet es mit anderen.

00:14:03: Auf jeden Fall.

00:14:04: Vielen Dank, dass Sie dabei was machen.

00:14:05: Sehr, sehr gerne.

00:14:07: Wir hören uns bei der nächsten Folge von Dreizehn Minuten.

00:14:09: Kein Filter, kein Bullshit.

00:14:10: Macht

00:14:10: es gut.

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