Leute die schimpfen sind softer im Herzen
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Christina Karnicnik – einer Frau, die die österreichische Medienlandschaft nicht nur kennt, sondern sie seit ihrer Kindheit aktiv mitprägt.
Christina steht seit ihrem 8. Lebensjahr vor der Kamera und wurde ab 1990 in der Serie „Schau genau“ als Mädchen Tess bekannt. Danach folgte ein Weg, den viele bewundern – aber nur wenige wirklich verstehen: Von der Schauspielerei in Serien über die Moderation im ORF bis hin zu langjährigen Formaten, die Generationen begleitet haben.
Sie moderierte bis 1997 das ORF-Kindermagazin „Kids 4 Kids“, anschließend bis März 1999 die Kindernachrichten „Confetti News“. Ab Juli 1999 präsentierte sie gemeinsam mit Helmut Pechlaner (damals Direktor des Tiergartens Schönbrunn) die Sendereihe „Miniversum“. Ab 2008 wurde die Ko-Moderation von Dagmar Schratter übernommen.
Seit 2011 ist Christina das Gesicht der beliebten Kindersendung „hallo okidoki“ – zuerst im Wechsel mit Robert Steiner, seit 2015 gemeinsam mit dem Maskottchen Kater Kurt.
Seit 2016 führt sie jährlich durch die Shows der MONSTERFREUNDE und begeistert damit gross und klein!
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich bin schon irgendwie glücklich mit mir, aber nicht mit dem ganzen Drumherum.
00:00:05: Ich habe inzwischen auch gelesen, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen geringer ist als von Goldfischen.
00:00:11: Es sind halt keine weißen alten Männer, sondern junge hysterische Frauen, die genauso gehen.
00:00:38: Supertalentierte.
00:00:39: Ich hätte noch mehr Adjektive für dich.
00:00:42: Christina Kanitschnick bei mir ist.
00:00:43: Hallo, Christina.
00:00:44: Wow!
00:00:44: Weißt du, das ist der schönste Adjektiv.
00:00:47: Das ist kein Adjektiv, aber das ist mein Nachname richtig ausgesprochen.
00:00:50: Wirklich?
00:00:50: Ja, auf die ganze Welt kennt mich nur unter Christina.
00:00:53: Wie kann man den falsche aussprechen?
00:00:55: Sam, also wirklich viel.
00:00:57: Also, du, alles war so.
00:00:59: Kanickel, Karlin, Gnick, Gnick, Gnick, Gnick, Gnick.
00:01:02: Das ist Slovenisch, by the way.
00:01:03: Es gehört eigentlich ein Hartzscheck auf C, aber... Das war's.
00:01:07: In Österreich tut man sich sehr schwer mit dem Hatshake und dann haben wir es einfach weggelassen und jetzt ist das irgendwie... Also es ist wirklich sehr... Also eigentlich tut man sich nicht schwer, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt.
00:01:17: Aber es scheint... Bei
00:01:18: mir kommt es einfach so raus.
00:01:19: Du bist ein Natur-Talent, kann jetzt nicht.
00:01:20: Oh, danke.
00:01:23: Christina, ich freue mich extrem, dass du da bist.
00:01:24: Ich auch.
00:01:25: Du bist ja... Wenn ich es runterbreche, bist du beruflich Schauspielerin und Moderatorin.
00:01:30: Genau.
00:01:31: Was bist du mehr?
00:01:32: Was würdest du sagen?
00:01:33: Zuzeit...
00:01:34: Also der Wunsch wäre... Also es gibt die Wunschfigur, die Wunschfigur... Ich wäre gerne mehr Schauspielerin, muss ich sagen, aber ich bin es zur Zeit der Moderatorin eigentlich hauptsächlich.
00:01:41: Was auch wunderbar ist, aber man kann ja so seine Träume auch mal so formulieren.
00:01:47: Ich habe mir gedacht, ich fange mit einer brutalen Frage an und die lautet, wie geht es dir?
00:01:52: Wie geht es mir?
00:01:54: Ich würde sagen, eigentlich gut.
00:01:57: Wenn man so sagen
00:01:58: kann.
00:01:58: Würde und eigentlich.
00:01:59: Das
00:02:00: ist scheiße Art.
00:02:02: Ich lebe in großen Konjunktiven.
00:02:03: hätte, hätte sollte, könnte.
00:02:06: Aber nee, ich bin seit einer Phase, wo ich sehr rebellier gegen Systeme merke.
00:02:13: Ich bin schon irgendwie glücklich mit mir, aber nicht mit dem ganzen Drumherum.
00:02:19: Und da meine ich jetzt nicht das große weltpolitische Geschehen, was eher crazy ist, sondern auch mein kleiner Mikrokosmos, wo ich mich beruflich bewege und was ich privat so auch erlebe.
00:02:28: Ungleichheit, Sachen, die einfach ... Da stehen seit Jahrzehnten, die zwar besprochen werden, aber es tut sich gar nichts.
00:02:36: Also ja.
00:02:37: Dann frage ich einfach Into Your Face, weil es heißt ja kein Filter.
00:02:40: Was geht dir am Arsch?
00:02:42: Also es ist schön, darf man auch so ein bisschen schimpfen.
00:02:45: Ich bin ja eine große Freundin in der Schimpfung, weil ich glaube, Leute schimpfen, die sind viel softer im Lärz.
00:02:50: Ich schaue halt nie so aus, ich schaue mir so wie Liefer aus.
00:02:53: Ja, was nie total wirklich am Zeiger geht, um das es schön aussieht, aber wirklich im Arsch ist es einfach permanent.
00:03:00: Und noch immer diese hierarchischen Strukturen, in allen Bereichen, dass es Leute gibt, die einfach Positionen besetzen und dann von oben herab.
00:03:11: Nehmen wir einfach unseren, meinen Beruf her.
00:03:14: Sett, typische Settverhalten, Regisseure, die einfach noch immer rumbrüllen, Redakteure, die keine Ahnung haben von nichts, aber natürlich Bestimmen, Tragieren.
00:03:23: Und da rede ich leider nicht von einem patriarchalen, was was ich, nur Männer.
00:03:27: Das sind leider die Frauen.
00:03:29: Die Frauenquote wird superfüllt.
00:03:30: Aber das sind die gleichen Frauen.
00:03:32: Also das sind genau die gleichen Menschen.
00:03:34: Es sind halt keine weißen alten Männer, sondern junge hysterische Frauen, die genauso gehen, die rum.
00:03:40: Schreien, die glauben mit Brüllen, das erreicht man mehr, mit Druck erreicht man mehr und das ist furchtbar.
00:03:48: Ich
00:03:48: will gar nicht den Schutz nehmen, aber glaubst du, das resultiert aus Unsicherheit?
00:03:54: Ich weiß es nicht.
00:03:55: Also ich sage mal, eine wahnsinnig unsympathischen Unsicherheit, weil ich finde, das kann man voll ablegen.
00:04:02: Also das große Zeitwort oder das große, sag ich nicht, Machtwort, wie nennt man denn das?
00:04:09: Mode Wort oder ich find's eng.
00:04:11: Authentizität.
00:04:12: und wenn das authentisch ist, dann mag ich diese Person nicht, weil es ist leider und das ist sehr stark und es geht wahnsinnig um, was mich noch aufregt ist.
00:04:22: Gerade in meinem Beruf muss ich ständig publizieren.
00:04:24: Du weißt es selber.
00:04:25: Ich publiziere dich.
00:04:26: Was ich dauernd höre, ich bin so eine, ich nehme mich eine Foul-Enzerin.
00:04:30: Also so habe ich dich nie wahrgenommen.
00:04:32: Also irgendwann
00:04:32: möchte ich... Ja, aber Foul...
00:04:34: Nein, aber so auf Instagram, es gibt die Influencer, ich würde irgendwann gerne die Fouls, ich würde es schon so gerne ein... hat ich mal echt gedacht, ich probiere es so ein Jahr krass aus Influencerin zu werden.
00:04:44: Aber faule Influencerin.
00:04:45: Ja, aber faule Influencerin.
00:04:47: Ich weiß nicht, die Katze ist schön schwann.
00:04:49: So, es geht nicht.
00:04:49: Du musst Konten, Konten, Konten machen.
00:04:51: Das weiß ich ja auch.
00:04:52: Aber vielleicht klappt das irgendwann.
00:04:53: Aber nein, aber das kann ich ganz oft gesagt, wenn ich auch beruflich weiterkomme, ist ja eh klar, du musst dich halt mehr auf Social Media präsentieren.
00:04:59: Du musst dich halt mehr zur Marke machen.
00:05:01: Und das ist mir halt ein Rätsel, weil ich finde nicht, dass es der einzige Weg ist.
00:05:05: Ja, schon.
00:05:07: Man kann sehr gut viel vernetzen und so, aber ich bin privat einfach ein total stiller und leiser und ruhiger Suchender.
00:05:13: Mensch, es ist total kontrovers, mich in diese Dings reinzubegeben.
00:05:17: Es würde mich depressiv machen, auslagen, dass es auch nicht der Beruf, den ich angestrebt habe.
00:05:22: Ich will nicht berühmt sein, ich will... Dinge gerne machen, die wir Spaß haben.
00:05:26: Und das ist halt moderieren und schauspielend.
00:05:28: Das ist einfach voll cool.
00:05:30: Ja, du willst die Dinge machen, weil du sie liebst.
00:05:32: Richtig, ja.
00:05:34: Du kennst das selber.
00:05:35: Es ist diese Magic, die man hat, mit Leuten zu arbeiten.
00:05:39: Wenn man auf der Bühne ist, die Leute, die da unten alles aufsagen, die einfach da extra gekommen sind.
00:05:44: Vielleicht haben sie noch gezahlt und gewartet es so schön.
00:05:47: Und bei einem Set ist es oft gar nicht mir, ehrlich gesagt, vollkommen wurscht.
00:05:52: Wie viele Leute das dann vom Fernsehen ist?
00:05:54: sehen, das ist wahrscheinlich eine Katastrophe so zu denken.
00:05:57: Mir ist viel wichtiger, wie viel Spaß haben wir am Set, weil das sind die coolen Sachen und das siehst du als Zuschauer auch.
00:06:02: Wie ist das Team?
00:06:03: Weil wir haben einen coolen Drehtag gehabt und es war anstrengend.
00:06:07: Das ist wie eine Familie.
00:06:09: Da gehe ich auf.
00:06:10: Das ist es eigentlich.
00:06:11: Aber nicht dann eben die ganze Zeit meinen Team und meine Freunde so zu verpassen oder auch das Publikum, weil ich die ganze Zeit das Handy in der Hand habe und eine Story nach der nächsten während der Arbeit in der Pause mache.
00:06:23: Menschen unterhalten.
00:06:24: In
00:06:24: der Pause willst du Pause machen?
00:06:25: Ja, oder Pause machen.
00:06:26: Aber ich
00:06:27: habe Kollegen, Kollegen, die permanent das Handy um sich haben.
00:06:30: Permanent.
00:06:31: Und ich denke, Mama, verpasst du nicht irgendwie voll schön, irgendwie alles.
00:06:35: Ich kritisiere es jetzt nicht, dass du es machst, aber ich bin schade einfach nur.
00:06:39: Du vergisst nicht, die Arbeit, das Leben zu leben.
00:06:41: Ja,
00:06:41: voll.
00:06:42: Du hast ja, also wir haben sehr viele Parallelen.
00:06:44: Ich weiß gar nicht, ob du das alles weißt.
00:06:46: Wir haben beide ziemlich im gleichen Alter mit dem Show bis angefangen.
00:06:50: Du mit Schauspiel, ich mit Tanz und dann ... Auch Theaterbühne in der Schweiz.
00:06:55: Wir haben beide im April Geburtstag.
00:06:56: Ach, lustig.
00:06:57: Immer wieder wieder.
00:06:59: Wir lieben beide Vanille.
00:07:01: Ja,
00:07:01: ja.
00:07:02: Also es gibt wirklich viele Dinge, die uns feinen.
00:07:04: Wir haben Spaß am Leben.
00:07:05: Wir können über jeden Schwachsinn reden, und zwar stundenlang.
00:07:09: Oh
00:07:09: ja, das ist, ja, ja.
00:07:11: Aber weil du gerade gesagt hast, Social Media und Handy und so weiter.
00:07:16: Was würdest du sagen, hat sich in diesen... Ich sag gar nicht die Anzahl, aber in diesen Jahrzehnten verhindert.
00:07:22: Boah,
00:07:23: ja, also wir sind hier jetzt... Und wir haben begonnen mit minus dreißig ungefähr.
00:07:27: Es ist auch so crazy, ist das wie dir auch so, die Leute glauben, ich kann nicht überhaupt nicht einschätzen, wenn du das so lange machst, das Kind.
00:07:35: Ich bin ja nicht der Superfame Star, wo ich durch die Straßen renne, aber das schätze ich total.
00:07:40: Immer wieder kommen Leute so in unserem Alter, die dann sagen, ich kenne die mir, ich kenne die doch.
00:07:45: Egal wo, nämlich.
00:07:46: Und das finde ich uhr schön, so diese Dezente, die das Dezente erkannt werden.
00:07:50: Und dann keiner weiß den Nachnamen, weil wir angefangen.
00:07:53: Dina, also kann, kann,
00:07:55: ja.
00:07:55: Wüsstest du meinen Nachnamen?
00:07:57: Gregorek.
00:07:58: Schau?
00:07:59: Ja, voll.
00:07:59: Schau.
00:08:01: Aber es ist echt sonst ehrlich, aber ich bei dir weiß es.
00:08:04: Ja, aber so ging es mir auch, also mit dem Nachnamen, sondern mit diesem, ist es, ist es nicht, wie ich die Kindersendung hatte.
00:08:10: Ja.
00:08:10: Auf Superjertel.
00:08:11: Du warst ja lange, warst, muss ich leider sagen, bei einem österreichischen Sender, dürfen wir den Namen sagen?
00:08:17: Ja, schuldigung.
00:08:18: Genau, ich wollte, jetzt habe ich da bei deiner anderen Frage nicht beantwortet.
00:08:20: Wir können gespringen.
00:08:20: Was waren das?
00:08:21: Ja, genau, was ich veränderte.
00:08:22: Das wollte ich noch voll... Also ich weiß nicht, dass irgendwie das ... ... dass ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... dass irgendwie das ... ... selber nicht richtig nutzen können und du findest leider nichts wo du es wirklich lernen kannst oder so.
00:09:00: und die keiner hat es irgendwie unter Kontrolle.
00:09:02: und ich glaube diese Sachen was da in Australien und auch Dänemark so mit ein bisschen später und so ich glaube das ist schon ganz cool.
00:09:09: also
00:09:09: mit diesen Social Media ja
00:09:10: ein bisschen spät ja ich weiß nicht ob das jetzt so ich kenne das Gesetz nicht aber ein bisschen später wäre nicht schlecht vielleicht vielleicht ich weiß es auch nicht oder es irgendwie ein bisschen anders zu steuern.
00:09:21: es gibt so viele Mechanismen, glaube ich, die so wirklich monetär sind in diesem ganzen Universum von Metern, so, und ich glaube... Das ist was Politisches.
00:09:30: Ich glaube, du als User kannst das nicht steuern.
00:09:32: Was ich nur interessant finde, ich habe ein Interview gelesen, das finde ich schockierend.
00:09:36: Jugendliche werden bereit.
00:09:38: Sie können keine neunzig Minuten Inhalte mehr sich anschauen, keinen Film und so weiter.
00:09:42: Das ist viel zu öd, viel zu langen, konzentrativ, nicht möglich.
00:09:45: Aber sie würden locker neunzig Minuten lang ein Minuten Videos an der Tiktok.
00:09:49: Ich weiß nicht, wie lang so es ist, noch kürzer anschauen.
00:09:51: Und das ist halt echt arg für unsere Arbeit.
00:09:53: Die können sie gar nicht mehr, oder wollen sie nicht konzentrieren.
00:09:55: Ich mag es auch nicht wieder werden.
00:09:58: zahlt sich ja gar nicht mehr aus, Formate zu machen, die zwanzig Minuten sind eigentlich fürs Fernsehen und so.
00:10:04: Ist leider so und ich habe inzwischen auch gelesen, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen geringer ist als von Goldfischen.
00:10:11: Wirklich?
00:10:11: Und jetzt denkt mal drüber nach, wie groß ist das hier ein Goldfisches und wie groß eines eines Menschen?
00:10:17: Also ich habe mich jetzt noch mal zwei Minuten mit einem Goldfisch unterhalten.
00:10:20: Ihr würdet das
00:10:21: sogar
00:10:22: so drauf.
00:10:22: Also ich habe mich, ich habe geredet, ich habe das Gefühl gehabt, der war sehr interessiert.
00:10:27: Das glaube ich sofort.
00:10:29: Das ist auch wieder... Wo beginnt meine Ärgerliste?
00:10:31: Ich ärgere mich sehr viel.
00:10:33: Meine Mama sagt mir, die Ärgerstich voll viel.
00:10:34: Dass man gegenüber mich nicht zuhört.
00:10:36: Die meisten Menschen, also tatsächlich, uhr wenig Freunde auch.
00:10:39: Und bewusst auch.
00:10:41: Ich bin da ganz krassen hart.
00:10:42: Ich finde die meisten Menschen urlangweilig.
00:10:45: Und ihr ist nicht mit wenig Leidenschaft gepackt.
00:10:47: Ich brauche das echt nicht, wenn ich mich treffe, dass du alle zwei Minuten ins Handy schaust.
00:10:51: Und es ist leider Tatsache.
00:10:53: Und es ist ein Reflex, ich weiß auch, aber es ist mir zu blöd.
00:10:56: Ja, es mag ich nicht.
00:10:57: Mag ich überhaupt nicht.
00:10:58: Ich kann mich gerade
00:10:58: an eine Szene erinnern, die ist noch gar nicht so lange her.
00:11:00: Da waren wir bei der Weihnachtsfeier der Monsterfreunde.
00:11:02: Daher kennen wir uns.
00:11:04: Und unser geliebter Schrefter, Michael, hat dann ein Foto von unserer Gruppe machen wollen, wo wir am Tisch sind.
00:11:10: Und dann hast du gesagt, oh, warte, ich muss das jetzt auch mal machen.
00:11:14: dass du nur scheiße fotografieren kannst.
00:11:16: Ich lebe deine Fotos, die du an dem Abend gemacht hast.
00:11:19: Andere kenne ich nicht.
00:11:20: Deswegen muss ich sagen, die von dem Abend.
00:11:22: Aber da hast du kurz mal die ...
00:11:24: Ja, weil es schön ist, für uns das zu archivieren.
00:11:27: Das war einfach urschön.
00:11:29: Und das schätze ich auch.
00:11:30: Ich mache nie Fotos, das ist eigentlich voll schade.
00:11:33: Auch im Urlaub und so.
00:11:33: Dass du Fotos
00:11:34: von mir beim Essen gemacht hast.
00:11:35: Ja, das ist voll arg.
00:11:36: Ich mache nicht mal ein Urlaub.
00:11:38: Aber weil ich einfach zu faul bin, das Handy rauszu.
00:11:40: Und weil ich dann bin, ich sehe, ich mache ganz viel Radreisen.
00:11:43: Mal stehen und holen das Handy raus und ich finde es so krass, dass Leute das dokumentieren und dann machen die ganze Dokumentationen, wenn die in die Wüste fahren.
00:11:50: Alleine.
00:11:51: Du, wenn wir dafür bezahlt werden.
00:11:53: Ja,
00:11:53: eben, ich glaube
00:11:54: auch, ich
00:11:55: brauchte richtig fetten Sponsor, da würde ich das auch mitfilmen
00:11:58: machen.
00:11:58: Ja, also falls ihr Sponsor gerade zuhört.
00:11:59: Voll,
00:12:00: voll, richtig lang.
00:12:01: Und dann fahre ich an und sage, ich habe heute das gegessen und packe das und heute das.
00:12:04: Aber alleine macht man das.
00:12:05: Und für wen auch?
00:12:07: Ich mache die Reise für mich auch.
00:12:09: Voll,
00:12:09: ja.
00:12:10: Du, Christina, die Zeit rennt
00:12:11: schon.
00:12:12: Aber eigentlich hatten wir noch was ganz, ganz spannendes.
00:12:15: Ich glaube, ich muss dich einfach noch mal einladen.
00:12:17: Wir sprinten los, los.
00:12:18: Du fandest noch eine andere Frage.
00:12:19: Schnell.
00:12:19: Du hast dir noch die andere.
00:12:20: Ich
00:12:21: habe dich gefragt, ob wir den Sender nennen dürfen.
00:12:22: Ja, kann man so einen Senden... Kann man schon Senden?
00:12:25: Ja, auf jeden Fall.
00:12:26: Ich finde, man kann da schon... Also, wir sind hoffentlich in der Demokratie, wo jetzt nicht jemand kommt und sagt, hey, Christina, das ist das und das gesagt.
00:12:33: Gut, dann sag ich es.
00:12:34: Nach wieviel Jahren bist du nicht mehr beim ORF?
00:12:37: Ja, also es ist so, insofern bin ich ja noch beim ORF, kann man sagen.
00:12:41: Aber in einem Player-Format, wo ich quasi recycelt werde.
00:12:47: Also ich ergerde das jetzt mal so.
00:12:49: Das ist wahnsinnig kompliziert, weil viele Leute glauben, bist du beim ORF.
00:12:52: Nee, ich war als Kind mal angestellt, ein junger Format gemacht, Kids for Kids hat das geheißen.
00:12:58: Dann bin ich abgefertet worden, da war ich, glaube ich, zwölf, das war meine erste Abfertigung, die ich bekommen habe mit meinem Leben.
00:13:03: Ich frage mich jetzt nicht mit diesen ganzen Kindergesetzen und auch das ist lustiger.
00:13:06: Ich habe meine Pensionsjahre rechnen lassen, das ist sogar als Pensionsjahre gewährt.
00:13:10: Also seit ich sieben bin.
00:13:12: Und bin bis jetzt eigentlich seit, seit ich, ich bin jetzt zweiundvierzig, hatte ich durchgehend ORF-Formate immer wieder die fünfzehn Jahre gelaufen sind.
00:13:20: Miniversum, Halo, Okidoki, ganz viele Serien und Sender.
00:13:24: Habe aber leider, jetzt sieht die Zeit aus, und das ist der Urgute.
00:13:30: Und habe dann leider.
00:13:31: Willst du den Satz noch fertig reden oder kommst du einfach nochmal?
00:13:34: Oh, cool.
00:13:36: Das ist eigentlich voll interessant.
00:13:37: Dann freu ich mich, dass du noch mal kommst.
00:13:40: Ach so,
00:13:40: wir sind noch eher, ich war halt schon, ich hab das Mikro schon weg.
00:13:42: Ja, ich bin so, weil das ist voll emotional.
00:13:44: Ich muss noch mal kommen, weil das, das macht mir jetzt spannend.
00:13:47: Ja, voll, ja.
00:13:48: Okay,
00:13:48: dann würde ich sagen, bis zum nächsten Mal.
00:13:50: Und danke, dass du da bist.
00:13:51: Darf
00:13:51: ich da noch meine drei coolen Attribute sagen?
00:13:53: Beim nächsten Mal.
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